Diversitätssensible menschenzentrierte Technikgestaltung

Diversitätssensible menschenzentrierte Technologiegestaltung unterstützt die Entwicklung relevanter Technologien in einem iterativen Prozess unter Einbeziehung verschiedener Interessengruppen, indem qualitative Methoden (z. B. Fokusgruppen, Interviews und Personas) eingesetzt werden, um menschliche Bedürfnisse, Fähigkeiten und Verhaltensweisen in ein geschlechter- und diversitätssensibles Technologiedesign umzusetzen.

Der diversitätssensible, menschenzentrierte Designansatz nutzt partizipative Methoden, zur ko-kreativen Wissensgestaltung und Technologiedesign mit Forscher*innen, Nutzer*innen und relevanten Stakeholdern.

Anita Thaler beleuchtet diesen Forschungszugang in Folge 4 des Podcasts "Mensch im Blick" „Forschung auf Augenhöhe. Warum wir alle mitdenken müssen".

Unsere Projekte zu diesem Forschungszugang

Aktuelle Fortschritte in der Generativen Künstlichen Intelligenz (GenAI) und insbesondere in Large Language Models (LLMs) legen nahe, dass für die Verwendung einer großen und komplexen Menge von miteinander verknüpften technischen Dokumenten Dialoge in natürlicher Sprache möglich sein werden, um auf den Inhalt einer solchen Dokumentensammlung zuzugreifen.

Das im Rahmen von COMET geförderte und gemeinsam von Pro²Future und IFZ durchgeführte strategische Projekt soll Forscher:innen von Pro²Future sensibilisieren, wie Gender und Diversity in anwendungsorientierten Forschungsprojekten, insbesondere auch jene die Künstliche Intelligenz (KI)-Technologie verwenden, berücksichtigt und integriert werden kann.

Ziel des Projektes PROTEA ist es durch die Zusammenarbeit von Industrie, Forschung und Genderexpert*innen des IFZ die Vorteile des 3D-Drucks für Prothesen unter Berücksichtigung gender- und diversitätsbezogener Aspekte zu erarbeiten und zur Umsetzung zu bringen. 

Im FEMtech Projekt „Multifunktionales Datenpflaster für das Vital- und Bewegungsmonitoring in alltagsnahen Umgebungen“ (VITAPATCH) wird eine neue Technologie entwickelt, die ein alltagsnahes Assessment sowie Fitness- und Bewegungsmonitoring ermöglicht. Die hierfür entwickelten EKG-Elektroden und piezoelektrische Sensoren auf hauchdünnen dehnbaren Pflasterfolien erfassen Signale, die zur Auswertung an eine Smartphone-App geschickt werden.